Shopping

 

Shopping in London bedarf einer gewissen Planung, sonst wird man vom Trubel und der Fülle des Angebotes überrollt. Man sollte sich überlegen, ob man gerne auf den verschiedenen Märkten bummeln, durch die großen Kaufhäuser flanieren oder die zentralen Einkaufsstraßen besuchen möchte. Wer aber einmal in den Genuss von Lodons großen Käufhäusern und Boutiquen kommt, wird schnell merken, dass ein Shopping Urlaub in London - auf für AIDA - Fans - ein ganz besonderes Erlebnis ist.

 

Märkte

 

Camden Lock Market

 

Camden ist ein ausgefallener Stadtteil; es ist das künstlerische Herz der Stadt, sozusagen der "Montmartre von London". Die Camden Markets sind fünf Märkte, die miteinander verbunden sind: Camden Lock Market, Camden Canal Market, Buck Street Market, Electric Ballroom, Inverness Street und Stables Market. Hier findet jeder etwas: ob Hippie-, Gothic- oder Cyberbekleidung, Antiquitäten, handgefertigter Schmuck, orientalische Haushaltswaren, reduzierte Schuhe, Lebensmittel und internationale Köstlichkeiten, alles nur Erdenkliche wird hier angeboten. Der Camden Canal Market wurde Anfang 2008 größtenteils durch ein Feuer verwüstet und befindet sich aktuell im Wiederaufbau.

U-Bahn Stationen: Chalk Farm und Camden Town

 

Portobello Road

Die Portobello Road liegt im Herzen von Notting Hill, und besteht schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie ist bekannt für ihre Antiquitäten- und Secondhand-Läden, sowie für das große Lebensmittelangebot. Der Markt erstreckt sich über eine Länge von einem Kilometer, ist gespickt mit internationalen Restaurants und geprägt von karibischem und afrikanischem Flair, was den vielen Einwanderern in diesem Stadtteil von London zu verdanken ist. Die Musik klingt durch die Gassen, die Straßen sind mit Palmen bepflanzt und das Angebot an Shops ist riesig. Ein berühmtes Kind dieses Stadtteils ist George Orwell, dessen ehemaliges Haus zu den berühmten farbenfroh gestrichenen Häusern am Beginn der Portobello Road gehört.

U-Bahn Stationen: Notting Hill Gate und Ladbroke Grove

 

Covent Garden

Das Stadtviertel um Covent Garden erhielt seinen Namen schon im 12. Jahrhundert. Damals gehörte zur Abtei von St. Peter ein großer Garten, um eigene Lebensmittel anzubauen, was im Laufe der Zeit auch für die Bevölkerung der Umgebung immer wichtiger wurde. 1540 entzog Heinrich III. den Klöstern ihre Besitztümer, so ging der Garten in königliche Hand über. Im 17. Jahrhundert wurde ein großer Platz nach den Vorbildern der italienischen Piazzas entworfen und gebaut. Der entstandene Markt wurde zum Wichtigsten des ganzen Landes, da die anderen Märkte durch den großen Brand von 1666 vollkommen zerstört waren.

 

Covent Garden beinhaltet außergewöhnliche Läden, von handgemachter Kosmetik über Teeläden bis hin zu Designer-Shops. Straßenkünstler und Musiker füllen die hohen Hallen mit Musik und Gelächter, Cafés, Pubs und internationale Restaurants laden zum Verweilen ein. In der Vorweihnachtszeit findet hier das "London Great Christmas Pudding Race" statt. Verschiedene Teams starten mit einem Pudding auf einem Tablett, um einen Parcours mit Hindernissen so schnell wie möglich zu durchqueren. Der Erlös dieser immer größer werdenden Veranstaltung wird der Krebsforschung UK gespendet.

U-Bahn Station: Covent Garden

 

Weitere kleiner Märkte und Trödelmärkte in London

Petticoat Lane (U-Bahn Station: Liverpool Street )

Spitalfields (U-Bahn Station: Liverpool Street )

Brick Lane (U-Bahn Stationen: Aldgate East, Shoreditch und Liverpool Street )

Columbia Road Flower Market (U-Bahn Station: Bethnal Green)

Borough Market (U-Bahn Station: London Bridge )

Bermondsey Antiquitätenmarkt (U-Bahn Stationen: London Bridge oder Bermondsey)

 

Kaufhäuser

Harrods und Selfridges sind Namen, die mit London verbunden sind wie keine anderen Kaufhäuser. Mit Preisen für die gehobenere Gehaltsklasse bieten beide Häuser alles, was das Herz begehrt in nur einem Gebäude.

 

Harrods

 

Harrods ist das größte und älteste Kaufhaus von London, und wohl auch das berühmteste der Welt. Es wurde 1834 gegründet und 1883 durch einen Brand komplett zerstört. Der damalige Besitzer, Charles Digby Harrods, schrieb an seine Kunden, dass sich die Auslieferung der Waren um ein bis zwei Tage verzögern würde. Er hielt tatsächlich sein Versprechen, weshalb das Haus noch heute für britische Zuverlässigkeit steht. 1903 wurde es dann in der heutigen Gestalt (inklusive der ersten Rolltreppe der Welt) wieder eröffnet. Das riesige Kaufhaus bietet Bekleidung, Kosmetik, Accessoires, Spielzeug, Haushaltswaren, Haustiere, Immobilien, Bankdienstleistungen, Wein und Spirituosen, Geschenke und Lebensmittel. Gerade die "Food Hall" ist weltberühmt, das Angebot an Delikatessen scheint schier unendlich zu sein.

 

Das Kaufhaus ist der Inbegriff der Superlative: 5000 Mitarbeiter versuchen in 330Abteilungen alles aufzutreiben, was gewünscht wird. 40 Aufzüge überbrücken den Weg in die sieben Stockwerke mit insgesamt 62.705 m². 75 Schaufenster laden zum Bummeln ein, in der Süßwarenabteilung werden über 100 Tonnen Schokolade im Jahr verkauft. 12000 Glühbirnen schmücken die Außenfassade, wovon täglich fast 300 ausgetauscht werden müssen. Der Andrang ist so groß, dass die "Green Men" den Ein- und Ausgang überwachen und koordinieren müssen. In allzu legerer Kleidung und mit Rucksäcken kommt man an ihnen nicht vorbei. Wer Menschenmassen nur schwer erträgt, sollte vorsichtig sein, wenn es darum geht, Harrods zu besuchen! Sollte man doch einmal die Atmosphäre erleben wollen, muss man sich unbedingt genügend Zeit dafür nehmen.

 

1985 kaufte der ägyptische Milliardär Mohammed Al-Fayed für 615 Millionen Pfund das Nobel-Kaufhaus. Es war bis 2001 offizieller Hoflieferant, diese Ehre wurde ihm entzogen, da Mohammed Al-Fayed Prinz Philip öffentlich des Komplotts und somit des Mordes an seinem Sohn Dodi und Prinzessin Diana beschuldigte. Im Keller findet man einen Gedenkschrein mit Photos und Blumen für die beiden Verunglückten.

U-Bahn Station: Knightsbridge

 

Selfridges

Selfridges unterhält vier Filialen in England, wovon die Londoner Niederlassung als erste 1909 von Gordon Selfridge gegründet wurde. 1970 eröffnete neben dem von einer überaus pompösen Fassade geschmückten Kaufhaus das Selfridges Hotel. 50.000 m² bieten Platz für 15 Nobelrestaurants, wechselnde Ausstellungen, Kochkurse und Waren aller Art. Von Bekleidung nationaler und internationalen Designer über eine riesige Lebensmittelabteilung, Kosmetik, Haushaltswaren bis zu Schmuck und Spirituosen findet man hier alle Arten von Luxus- und Konsumgütern.

U-Bahn Station: Bond Street

 

Weitere außergewöhnliche Kaufhäuser sind das Liberty (U-Bahn Station: Oxford Circus), das schon durch seine Fachwerkfassade anspricht und im Inneren mit ausgefallenen Stoffen, Mode und gemütlichen, knarrenden Holzböden punkten kann, sowie das Pickett (U-Bahn Station: Piccadilly Circus), das in der viktorianischen Einkaufspassage Burlington Arcade liegt und die Kunden mit Schirmen, Schmuck und Taschen in feinster Qualität lockt.

 

Tipp: Bei einer Sprachreise nach London bieten sich ausgiebige Shoppingtouren durch die exklusiven und trendigen Geschäfte der Modemetropole für die Freizeitgestaltung optimal an.

 

Einkaufsstraßen

 

Oxford Street

Die Oxford Street ist eine riesige Einkaufstraße, die sich ideal für London Shopping eignet. Sie beginnt am Marble Arch, kreuzt die Regent Street am Oxford Circus und reicht bis zur Tottenham Court Road. Hier findet man außer dem Kaufhaus Selfridges noch viele Läden bekannter Ketten wie H&M, Virgin Megastore, Debenhams und HMV. Bereits in der Antike gab es an diesem Ort einen Weg, ab dem Mittelalter war er bekannt als Tyburn Street. Auf ihr wurden die Gefangenen zur Hinrichtungsstätte, dem Tyburn Tree gebracht - einem Galgen, der in der Nähe des heutigen Marble Arch stand. Von dieser düsteren Vergangenheit ist auf dem heutigen Shopping-Paradies allerdings nichts mehr geblieben!

U-Bahn Stationen: Marble Arch, Oxford Circus und Bond Street

 

Regent Street

Die Regent Street wurde von 1811 von John Nash als Zeremoniestraße für Georg IV vom St. James Palace zum Regents Park erbaut. Zusammen mit der Oxford Street zeigt sie seit 1959 die spektakulären Christmas Lights, die jedes Jahr unter einem anderen Motto stehen und von Prominenten eröffnet werden.

U-Bahn Stationen: Oxford Circus und Piccadilly Circus

 

Carnaby Street

Die Carnaby Street befindet sich in Soho und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. In den 1960ern wurde sie durch die ansässigen Modedesigner bekannt, später auch die Lieder, in den sie besungen wurde. Auch diese Straße wird im Dezember mit außergewöhnlichen Christmas Lights geschmückt, 2006 zum Beispiel mit überdimensionalen Glühbirnen.

U-Bahn Stationen: Oxford Circus und Piccadilly Circus

 

Bond Street

Wer es sich leisten kann, wird sich auf der Bond Street überaus wohl fühlen, denn hier sind die großen Designer wie Gucci, Chanel, Cartier, Armani und Bulgary zu Hause. Hier ist es auch am wahrscheinlichsten, prominenten Menschen über den Weg zu laufen.

U-Bahn Station: Bond Street

 

 

 

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